In my dreams

Ich und Du (Friedrich Hebbel)

Wir träumten voneinander
Und sind davon erwacht.
Wir leben, um uns zu lieben,
Und sinken zurück in die Nacht.

Du tratst aus meinem Traume,
Aus deinem trat ich hervor,
Wir sterben, wenn sich Eines
Im andern ganz verlor.

Auf einer Lilie zittern
Zwei Tropfen, rein und rund,
Zerfließen in Eins und rollen
Hinab in des Kelches Grund.

(Also dieses Gedicht mussten wir bei Frau Mayer mal in einer Deutscharbeit interpretieren. Ich finde es einfach nur toll! Wenn meine neue Seite zustande kommt, werde ich dieses Gedicht wohl auch mal besprechen.)

 

Einer von Zweien (Marie Luise Kaschnitz)

In meinem Gedächtnis wohnst du / Mein Leib ist dein Haus / Mir aus den Augen siehst du den Frühling / Noch immer die rote Kastanie.

Auf dem Fluß jedes Tages / Kommst du geschwommen / Steigst mit jeder Sonne / Mir über den Hügel. / Hände hab ich / Zehn Finger und flinke Füße / Näher kommst du / Ich fasse dich nicht.

Ihr sollt in mir sehen / Einen von zweien / Und hinter meinen Worten / Unruhig horchen / Auf die andere Stimme.

Ihr sollt sehen wie meine Wunde / Zu glühen beginnt / Wenn die Welle kommt / Der Muschelgeruch der Häfen / Wenn im Buchenwald unsichtbar / Maisingen die Vögel.

(Also dieses Gedicht haben wir auch bei Frau Mayer interpretiert. Es war das erste. Am Anfang habe ich es nicht wirklich verstanden, aber jetzt finde ich es einfach nur wunderschön. Ich habe das Gedicht dann in einem 1000-Wörter-Aufsatz interpretiert. Frau Mayer hat dann allerdings nur angekreidet, was fehlt. Allerdings habe ich die Interpretation halt auf Basis dessen gemacht, was wir im Unterricht schon beschprochen hatten. Naja... sie gibt halt keine Einsen. :D )


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